Glasapparatebauer/-in

Freie Ausbildungsstellen finden Sie hier!

Zugangsvoraussetzung:

Nach dem Berufsbildungsgesetz ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.

Bewerberprofil:

  • Rechenfertigkeiten (z. B. Berechnen von Flächen und Körpern)
  • Räumliches Vorstellungsvermögen (z. B. Erstellen, Lesen und Umsetzen von technischen Zeichnungen)
  • Auge-Hand-Koordination (z. B. Zuschneiden von Glasrohren auf die erforderlichen Maße)

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufgaben und Tätigkeiten:

In Einzel- oder Serienfertigung stellen Glasapparatebauer/innen mit der Hand Glasapparate und Hohlgläser her, die in Laboratorien für die Medizinforschung oder in der Verfahrenstechnik zahlreicher Industriezweige verwendet werden. Technische Zeichnungen dienen ihnen als Vorlage, um Glas, Kunststoffe, Metalle oder Glaskeramik zu verarbeiten. Hierbei bedienen sie Vakuumanlagen, Tischbrenner und Handgebläse. Über der Flamme eines Gasbrenners wärmen sie Glashalbzeuge so lange, bis diese zähflüssig und formbar sind und blasen dann den Glaskörper in die gewünschte Form. Die fertiggestellten Produkte wie Reagenzgläser oder Destillationskolben messen, prüfen und justieren sie schließlich noch.

Ausbildungsort:

Während einer dualen Berufsausbildung werden Glasapparatebauer/innen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule ausgebildet.
Überwiegend absolvieren Auszubildende ihre Ausbildung in handwerklich geprägten (Klein-)Betrieben oder in Glashütten. Dabei sind sie in Werkstätten oder Werkhallen tätig.

Beschulung:

Staatliches Berufsschulzentrum in Ilmenau.

Empfohlene Ausbildungsvergütung:

  • 1. Ausbildungsjahr: ca. € 670,-
  • 2. Ausbildungsjahr: ca. € 720,-
  • 3. Ausbildungsjahr: ca. € 820,-


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